Das Kind im Mittelpunkt

Leitgedanken
  • Waldorfschulen stehen allen Kindern offen – unabhängig von Religion, Hautfarbe, Geschlecht und Einkommen der Eltern.
  • Der ganzheitliche Ansatz der Waldorfpädagogik beginnt im Kindergarten.
  • Die Methoden des Lehrens und die Lerninhalte richten sich nach den Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen.
  • Waldorfschulen sind weder staatlichen Planungen noch Wirtschaftsinteressen verpflichtet.
  • Waldorfschulen wollen die Fähigkeiten der Kinder entwickeln. Sie treffen keine Auslese. Es gibt kein Sitzenbleiben, wohl aber  Leistungsanforderungen.
  • Schulzeit an der Waldorfschule ist der Teil der Biographie, in dem lebenslanges Lernen angelegt wird.
  • Waldorfschulen sind keine Weltanschauungsschulen.
  • Im Wesen der Waldorfpädagogik liegt begründet, dass sie sich stets weiterentwickelt.
  • Lehrer und Eltern arbeiten im Sinne einer gemeinsamen Erziehung eng zusammen.
Pädagogische Ziele
  • Die Waldorfschule will Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf breiter Grundlage entwickeln, so dass die jungen Menschen den sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft und der spezialisierten Berufswelt gewachsen sind und sich selbst darin weiter entwickeln können.
  • Initiativkraft und Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt wecken und schulen.
  • die Schüler anleiten und ermutigen, individuell zu urteilen und selbstbestimmt zu handeln.
Pädagogische Mittel
  • Der Waldorf-Lehrplan orientiert sich an den Entwicklungsstufen der Schüler und ermöglicht es, die Kinder in einer festen Klassengemeinschaft durch zwölf Schuljahre hindurch zuführen.
  • Geistige, seelische und körperliche Fähigkeiten werden dem jeweiligen Alter entsprechend ausgebildet.
  • Die Lehrer sind bemüht, verstandesmäßige, kreative, künstlerische, praktische und soziale Fähigkeiten der Schüler in gleicher Weise zu entwickeln: Kopf, Herz und Hand werden gleichgewichtig angesprochen.
  • Die Vielfalt der Fächer vermittelt den Kindern und Jugendlichen eine breite Allgemeinbildung.
  • Waldorflehrerinnen und -lehrer begleiten die Schüler über eine möglichst lange Zeit, um sie aus der Kenntnis ihrer individuellen Entwicklung heraus fördern zu können.
  • Therapeutische und lernfördernde Maßnahmen helfen im Einzelfall.