Archive for Juli, 2019

Schuljahresende
/Sommerferien
 2019

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Es gibt tatsächlich auch im Waldorf 100 Jahr Sommerferien. Vieles ist besonders und anders in diesem
 Jubiläumsjahr. Ein Bienenvortrag, ein Johannifest mit Trödelmarkt gab es nun schon im Zuge der 
Feierlichkeiten. Ein großes gemeinsames Jubiläumsfest in der Freilichtbühne und ein wahrlich großartiges 
Weihnachtskonzert im Dezember werden wir noch erleben. Aber dazwischen gibt es “Gott sei Dank“ auch 
noch Ferien.


Sommerferien, Zeit für die unterschiedlichsten Aktivitäten oder der Ruhe. Im besten Fall Beides in
angemessenem Wechsel.
“Mich brennt‘s in meinen Reiseschuhn“, so heißt es in dem J ahr für Jahr getöntem Lied von Joseph von
 Eichendorff am letzten Schultag. Das Dach öffnet sich und die Kulissen wechseln. Und egal wohin die Reise
führt, weit in die Welt hinaus oder zu Hause mit Raum für etwas Neues, nicht Alltägliches, wir dürfen die
Schönheit des Sommers genießen. Die Sonne, den Wind, die Berg, Seen oder das Meer und vielleicht ganz
neue Kulturen. Wohin wir reisen wissen wir meistens. Was wir erleben werden, das wird sich zeigen.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele freudige Überraschungen, die Ihnen eine erholsame sommerliche
 Auszeit bescheren.

Britta Dressel-Vogel


Till Eulenspiegel & mehr – Rückblick

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Plakat Konzert Till Eulenspiegelm, Waldorfschule Mülheim, Klangwerkstatt, 5.7.2019

Phantastisch! So oder So.

Till Eulenspiegel, eine nicht rein auf Phantasie beruhende Person aus dem 14.Jahrhundert ist Protagonist einer mittelalterlichen Schwanksammlung und brachte Ulrike Pfeiffer-Stachelhaus auf die Idee das diesjährige Sommerkonzert unter diesem Titel auf die Bühne zu bringen.

Eine grandiose Idee wie sich zeigte!

Die beiden vierten Klassen, das Flötenorchester und Saxophonisten, Pianisten
und Sprecherinnen zeigten sich in Höchstform. Kinder und Erwachsene hörten gespannt zu und ließen sie in die Welt von Schabernack und Gesellschaftskritik entführen.

Die Bühne war fast zu klein für alle Musikanten und SängerInnen, die offensichtlich selber reichlich Freude an ihrem Tun hatten.
Und das ist doch das Beste, wenn Darsteller und Publikum gemeinsam Freude haben. Danke für die wunderbare Aufführung!

Britta Dressel-Vogel


Weihnachtskonzert „Die Schöpfung“ Das Junge Orchester NRW

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Das Junge Orchester NRW spielt das Oratorium “Die Schöpfung” von Joseph Haydn unter der Leitung von Ingo Ernst Reihl.

14. Dezember 2019, 18:00 Uhr
Saal der Waldorfschule Mülheim an der Ruhr

Kartenvorverkauf ab 28. Juni 2019 im Schulbüro


Waldorf100 Fest in der Freilichtbühne


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Großes Jubiläumsfest in der Freilichtbühne am 27. September 2019

Die Waldorfschule Mülheim möchte mit der Stadt Mülheim feiern. Das ist eine große Herausforderung und eine große Freude.

Waldorfpädagogik wird 100 Jahre – Mülheim lädt ein

Das Waldorf 100 Team arbeitet auf Hochtouren. Mit einer Schulfeier eröffnen wir das Programm. Till Eulenspiegel wird noch einmal mit seinem Schabernack präsent sein. Viele Musiker werden zum Liveprogramm auf der Bühne stehen um uns zu begeistern. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Freilichtbühne “Regler“ werden uns mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen! Für die Verpflegung werden wir mit vielen Helfern aus der Schulgemeinschaft rechnen können. Für die Getränke sorgt das Team Mölmsch.

Also: an alle die jetzt planen, üben und für den 27. September tätig sind – schon jetzt einen herzlichen Dank!

Britta Dressel-Vogel

  • 16:00 Uhr Öffentliche Aufführung der Schüler/innen
  • 18:00 Uhr Till Euelenspiegel – Kantate für Chor und Orchester
  • 20:00 Livemusik querbeet

Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr


Im Zeichen des Kreuzes

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150 Schülerinnen und Schüler tanzen auf dem Königsplatz
22. Juni 2019 Um 15.30 Uhr gab Julius Weber das Signal mit einem kräftigen Trompetenstoß. Was dann folgte, hat Kassel in dieser anmutigen Form noch nicht erlebt. Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler, alle in schwarzer Kleidung mit blauem Tuch, strömten auf den Königsplatz. Zwischen Innenstadtbummlern und überraschten Passanten reihten sie sich auf, zogen zunächst einen Kreis, dessen Radius nach und nach wuchs. Es war der Auftakt einer spektakulären Tanzperformance, die sie wochenlang für die Jubiläumswoche des Volksbundes einstudiert hatten. Sogar mit einer nächtlichen Generalprobe in der Nacht zum Samstag bis ein Uhr früh.

„Wir hatten uns gefragt, wie wir die Symbolik des Kreuzes darstellen können“, sagte Charlotte C. Frisch aus Zürich (Foto oben, rechts), die die künstlerische Leitung hatte. Nach der 60-minütigen Performance konnte sie erleichtert feststellen: „Alles gut gelaufen.“

Dazwischen lag eine spannende künstlerische Auseinandersetzung mit dem Kreuz. Zuschauer, die aus den oberen Etagen des City Points das Event fasziniert verfolgten, sahen, wie die Jugendliche Spiralen zogen, wie sie sich nach und nach die volle Größe des Königsplatzes eroberten, wie sie – die Arme weit ausgebreitet – langsam ein großes Kreuz bildeten.

Das strenge Kreuz, ausgerichtet an den Straßenbahngleisen des Platzes, wurde spielerisch aufgelöst. Mit erhobenen Händen verdichteten die Jugendlichen die Muster, bildeten Doppelkreuze, zogen schließlich mit wehenden weißen Fahnen über den Platz.

„Ich finde es sehr spannend, wie wir hier die Menschen zusammenbringen“, sagte Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan, der sich die Performance mit seiner Frau ansah. „Mir war es wichtig, dass wir die Jugend einbinden“, ergänzte Choreographin Frisch: „Denn die muss tanzen.“ Volksbund-Generalsekretärin Daniela Schily schließlich lobte den Mut der Schülerinnen und Schüler: „Das ist ein ganz wichtiges Zeichen der Zivicourage.“

Zum Finale zogen sich die Jugendlichen tropfenförmig zusammen und sangen zusammen die Europa-Hymne. Und mancher Passant stimmte in das „Freude schöner Götterfunken“ mit ein. Nach 60 Minuten Performance gab Trompeter Julius Weber ein letztes Trompetensignal, die Jugendlichen rollten ihre weißen Fahnen ein. Und Tänzerinnen wie Zoe, Mara und Joy-Mareille freuten sich über ihren Auftritt in Kassels Innenstadt: „Das hat echt Spaß gemacht.“

Harald John

Im Zeichen des Kreuzes Fotocollage


Erfolgreich abgeschlossen – alle Abiturienten haben bestanden

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Am Samstag, dem 6. Juli 2019, wurden 23 Abiturienten in einer kleinen aber feierlichen Abiturentlassungsfeier für ihre intensive Abivorbereitungszeit mit der Übergabe ihres Abiturzeugnisses belohnt. Jede(r) der 23 angemeldeten Schülerinnen und Schüler hat in diesem Jahr das Abitur geschafft. Lief es bei einigen sehr gut, konnten andere sich darüber freuen, es einfach noch geschafft zu haben. Am Ende überwogen Zufriedenheit, Erleichterung und das glückliche Gefühl, eine große Hürde bewältigt zu haben.

Herzlichen Glückwunsch!

WSMH Abiturienten 2019

Unterstützt durch die Worte Goethes wünschen wir alles Gute für Euren künftigen Lebensweg.

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
Johann Wolfgang von Goethe

Mit dem Abschied der Abiturienten verabschieden wir uns auch von 13 Familien, die künftig nicht mehr als Waldorfeltern an unserer Schule sein werden. Wir hoffen, dass sich dennoch Gelegenheiten weiterer Begegnungen, Mitarbeit und des Wiedersehens bieten werden. Viele dieser Familien haben dankenswerterweise intensiv unser Schulleben mitgestaltet und werden dies zum Teil auch weiterhin tun. Gegebenenfalls dann auch zukünftig wieder als Großeltern ;-)

Birgit Albers