Archive for November, 2016

Tannenbaumverkauf der Klasse 11

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Liebe Eltern,

wie im letzten Rundbrief angekündigt, starten wir am Montag 5.12. mit dem Verkauf der frisch aus dem Sauerland geholten Weihnachtsbäume (Nordmanntannen) aus ökologischem Anbau. An folgenden Tagen stehen wir für Sie am Schulparkplatz zum Verkauf bereit:

Verkauf Mo / Mi / Fr jeweils von 15.30 – 17.00Uhr

Montags: 05.12. / 12.12. / 19.12.

Mittwochs: 07.12. / 14.12. / 21.12.

Freitags: 09.12. / 16.12.

Verkauf Sa und letzter Schultag jeweils von 10.00 – 12.00Uhr

Samstags: 10.12. / 17.12.

Letzter Schultag 22.12.

Wir freuen uns, wenn Sie für Ihren Baumkauf bei uns vorbei schauen!

Ihre 11. Klasse


Nachrufe für Marion Große-Frintrop

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Liebe Schulgemeinschaft,

am vergangenen Dienstag ist Marion Große-Frintrop im Alter von 72 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstorben. Wir möchten an sie erinnern, da sie die Schule viele Jahre in unterschiedlichen Positionen unterstützt hat und wir ihr für ihr Engagement und ihre Herzwärme in ihrem Handeln noch einmal danken möchten.

Marion Große-Frintrop hat lange Zeit in unserem Schulsekretariat gearbeitet und hat die Gründungsjahre unsere Schule deshalb aus besonderer Perspektive erleben können. Sie hat wahrscheinlich auch hier ihre Berufung für die Hilfe von Kindern mit schulischen Schwächen erfahren. Konsequenterweise hat sie sich auf diesem Gebiet fortgebildet und hat ihre Kräfte dann mit in die Gründung des Vereins für Integration, Entwicklungsförderung und Lernen, kurz IGEL, eingebracht.  Bei dieser Arbeit hat sie die Persönlichkeits- und damit Herzensentwicklung der Kinder immer an die erste Stelle gestellt. Damit war sie für uns ein Leitbild.

Auch noch während der Erkrankung war sie unserer Schule und insbesondere dem IGEL innig verbunden und hat uns mit ihrem Erfahrungsschatz geholfen.

Sie hinterlässt eine große Lücke.

 

In stillem Gedenken

Dr. med. G. Wolf für alle Mitarbeiter des IGELs e. V.

 

“Hab Dank für deine Zeit, hab Dank für deine Freundlichkeit für die Arbeit deiner Hände, für den Mut der Widerstände überwindest alle Engstirnigkeit Hab Dank für deine Zeit!

Diese Worte von Reinhard Mey treffen in besonderer Weise das, was wir Marion Große-Frintrop zum Abschied sagen möchten.

Für die Schule und für die Mitarbeiter,-und  insbesondere für die Kinder war sie stets mit ganzem Eifer und voller Tatkraft bei der Sache. Dabei war sie oft milde und gutmütig, konnte aber auch in Chefsekretärinnen- Art sehr streng und kompromisslos sein. Wenn die Situation es erforderte, war sie auch bereit, ungewöhnliche Wege zu gehen.

Als ich noch vor Beginn meiner Lehrertätigkeit als völlig unerfahrener Jungspunt im Rahmen eines pädagogischen Wochenendes einen Plastizier-Kurs gab, hat sie auch teilgenommen und gegenüber einigen kritisch mich beäugenden Eltern mir sehr effektiv und mit viel Humor Rückendeckung gegeben.

Da ich noch keine Wohnung hatte, hat sie mir kurzerhand im Nebenzimmer des Büros die Schlafcouch für die anstehenden Übernachtungen angeboten.

In der Gründungsphase der Schule, während der Bauphase und später dann bei der Gründung des Musikvereins gab es viele, viele endlose Sitzungen, bei denen sie stets dabei war und aktiv mitwirkte. Einmal verspürten wir in der etwa halbstündigen Pause einer solchen Musikvereins- Sitzung ein so großes Bewegungsbedürfnis, dass wir spontan in die Turnhalle herüber gingen und Tennis spielten.

Ja, mit ihr konnte man viel Spaß haben und getrost “Pferde stehlen gehen”.

In ihrer Verwaltungstätigkeit war sie stets darauf bedacht, alles absolut korrekt zu machen, wenn sich aber Möglichkeiten boten, etwas unkompliziert und möglichst unbürokratisch zu regeln, tat sie dies mit Begeisterung. Die Musik und der Musikverein waren ihr ein großes Herzensanliegen. Besonders in der engagierten Arbeit im Rahmen des IGEL erlebte man ihre große Menschenliebe.

 

Hab Dank für deine Zeit…”

M. Kusenberg

Wir verabschieden uns

“Marion  Große-Frintrop hat als Schulmutter und besonders als Schulsekretärin die Gründungsphase unserer Schule entscheidend mitgeprägt. Mit großem Engagement setzte sie ihre Berufserfahrung als Chefsekretärin ein und sorgte mit Nachdruck dafür, dass alle organisatorischen Prozesse im Schulbetrieb und seiner Verwaltung  transparent und korrekt durchgeführt wurden. In diesem Sinne war sie auch den Verantwortungsträgern der Schule in Vorstand, Schulführung und Geschäftsführung eine große Hilfe. Aber auch am musikalischen Leben unserer Schule nahm sie teil als Mitwirkende im Blockflötenkreis und bei der Gründung des Musikvereins. Ihre Begeisterung für die Waldorfpädagogik führte schließlich dazu, dass sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur Förderlehrerin erfolgreich absolvierte und beim Aufbau des Förderbereiches unserer Schule entscheidet mitwirkte. Auch als sie nach ihrer Erkrankung nicht mehr mitarbeiten konnte, begleitete sie die Entwicklung der Schule mit großem Interesse – zuletzt als Schulgroßmutter.”

C. Michaelis-Braun


Freya Klier war im Rahmen des Geschichtsunterrichtes zu Gast in der Klasse 10 BR

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Die Zeitzeugin, Dokumentarfilmautorin und Schriftstellerin Freya Klier berichtete am 08.11.2016 in der Klasse 10 BR über die Zeit in der DDR.

In einem äußerst interessanten und berührenden Vortrag berichtete sie über ihre Vergangenheit und die schreckliche Zeit die, die Menschen prägte.

Wir bekamen neue Einblicke wie das Leben in der DDR damals (1950 bis 1980) wirklich war. Zudem zeigte sie uns einen ihrer Dokumentarfilme namens „Moskau Paris Express“. Dieser Film handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die verzweifelt versuchten aus der DDR zu fliehen, da sie keine Zukunft in der DDR sahen.

Mit einer Fragerunde schlossen wir die Veranstaltung, die über den ganzen Vormittag ging, ab. Es war ein lobenswerter Vortrag, der uns alle berührte.

Stimmen aus der Klasse:
Sean: „Es schockierte uns, dass die Stasi versuchte Freya Klier mit Hilfe von Nervengift zu ermorden!“
Lena: „Wir fanden es erschreckend, dass die Familie Klier von insgesamt 82 Spitzeln und über 23 Wanzen ausspioniert wurde.“
Shirin: „Dass die Zustände in der DDR die Außenwelt nicht erreichte ist sehr erschreckend.“
Amira: „Auch wenn es ihre Geschichte war, hörte es sich für uns realitätsfern an.“
Louiza: „Die DDR war ein einziger Gewaltstaat, was sehr schockierend ist. Auch wie mit den Menschen umgegangen wurde war sehr verblüffend für uns.“
Julian: „Wir fanden die Geschichte emotional berührend und die Beschreibung des Fluchtversuchs interessant und spannend.“
Louis: „Wir fanden es extrem schlimm, dass die DDR die Menschen ausspioniert hat.“
Tom: „Wir fanden die Geschichte berührend, aber wir fanden es schlimm wie die Polizisten mit den Menschen in der DDR umgegangen sind.“

10BR

Klasse 10BR


Paradeisspiel fällt aus

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Liebe Schulgemeinschaft,

leider fällt das, im Kalender angekündigte, Paradeisspiel in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen aus!

Wir möchten Sie aber ganz besonders zu dem angekündigten Christgeburtspiel am 21.12.16 um 17 Uhr in die Schule einladen.


Projektwoche der Oberstufe

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ProjektwocheDieses Schuljahr, zu einem vielleicht etwas ungewöhnlichen Zeitpunkt aber dadurch nicht weniger interessant, präsentierte sich die Projektwoche mit einer Vielzahl an Kursen und lud dazu ein Neues zu versuchen oder Altes aufzufrischen. Leider ist sie ja nun schon wieder vorüber, aber man möchte sie keinesfalls missen. Die Projektwoche, in gewisser Weise eine kurze Atempause für die Oberstufe.

Und damit nun Alle die ihr nicht beiwohnen konnten einen kleinen Einblick bekommen, werde ich mein Bestes tun die Projektwoche kurz zu umreißen.Projektwoche

Während für all jene, die den ganz persönlichen Nervenkitzel suchten Klettern die erste Wahl war, hatten andere mehr Lust auf die Gruppendynamik beim Basketball oder brachten sich mit ganzem Körper beim Salsa- oder dem Step-Up Kurs ein. Wer es etwas ruhiger und dafür kreativer angehen lassen wollte hatte die Wahl zwischen Schmieden, Photographie, Kalligraphie, Gefäßkeramik und Up-cycling.

Neun Kurse, fünf Tage, so begann es schließlich. Ungefähr um 8:00 am Montag den 24.10.16 fanden sich mit Ausnahme des Kletterkurses, welcher außer Haus war, alle Schüler der Klassen ein. Wir sprachen gemeinsam den Morgenspruch und lauschten einer kleinen Einführungsrede, welche täglich am Morgen abgehalten wurde bevor die Schüler in ihre Gruppe entlassen wurden.

ProjektwocheAuch ich fand mich nach dieser Rede bei meiner Gruppe ein, wobei zu erwähnen ist, dass meine erste Wahl auf Up-cycling fiel und man mir diesen Wunsch auch erfüllen konnte. Jemand der noch nie etwas davon gehört hat, wird sich unter dem Begriff Up-cycling womöglich nur wenig vorstellen können, zumindest ging es mir so. Nun Up-cycling in Worte zu fassen dürfte recht schwierig sein, da es eigentlich nur in einer Sache spezifisch ist nämlich in der wo das Material herkommen sollte. Wie man aber vielleicht schon erahnt hat sollte es sich dabei nicht unbedingt um Neues, sondern Gebrauchtes, womöglich sogar Abfall handeln, was man dann daraus macht, dass liegt ganz bei einem selbst. Ob man nun aus alten Büchern Geheimverstecke oder aus PET Flaschen Schmuck bastelt, Kleidung umdekoriert oder in alte Musikinstrumente und deren Kästen Boxen einbaut, alles ist erlaubt, alles außer neu. Wer sich nun fragen sollte wozu so was taugen soll und wo überhaupt der Unterschied zum artverwandten re-cycling liegt, nun dem möchte ich diese Fragen gern beantworten.

Während Re-cycling eigentlich vor allem die Wirtschaft und jene die in engem Kontakt zu ihr stehen tangiert, richtet sich Up-cycling explizit an den Verbraucher selbst.

Ich werde es einmal so erklären: Wenn sie eine Plastikflasche wegwerfen, dann werden sie sich eventuell keine Gedanken darüber machen, ob sie nun re-cycelt wird oder nicht. Wenn sie aus dieser Flasche nun aber eine Kette basteln dann haben sie ihr einen neuen Sinn gegeben und sie aufgewertet. Genau das ist Up-cycling, es geht nicht so stark darum Alles in einem ewigen Kreislauf zu wiederholen, sondern auf sinnvolle Weise den Dingen einen neuen Wert zuzugestehen. Dadurch lernen wir ein Stück Wertschätzung gegenüber den Rohstoffen und den daraus erschaffenen Dingen.

 

Sehen sie es mir bitte nach, dass dieser Bericht recht einseitig ist, jedoch fällt es schwer sich in neun Teile zu teilen und dann gleichzeitig noch Projektwochebeisammen zu bleiben, wie sie sich wahrscheinlich vorstellen können. Doch auch wenn es einseitig war hoffe ich doch, dass ich sie wenigstens für einen kurzen Moment unterhalten, ja vielleicht sogar informieren konnte über ein Thema, welches in einem nicht unerheblichen Maße Einfluss auf unsere Zukunft nehmen könnte.

T. Hohendahl, Schülerin

 

Im Haus :

  • Step Up – Frau Weldom
  • Gefäßkeramik- Frau Krebs-Gaedeke
  • Upcycling – Frau Roskothen / Frau Schlagewerth
  • Salsa Tanzkurs- Haydar / Frau Albert Jahn
  • Schmieden- Herr Gaedeke
  • Photographie – Frau Yapca / Herr Bähr
  • Kalligraphie – Herr Wulf
  • Basketball – Marvin Jahn

 

Außer Haus:

  • Klettern – Herr Richter
  • Orchester – Herr Weber
  • Chor – Frau Stuckenholz

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement, dass diese Woche gelingen konnte und bei Frau Wissen, die uns jeden Tag ein schönes gemeinsames Frühstück organisiert hat.