Archive for November, 2015

Veranstaltung:

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Paradeisspiel-2018-(2)


!!!Wichtige Mitteilung zum Adventsmarkt!!!

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Straßen- bzw. Parksituation während des Adventsmarkt

Wir bitten Sie auch in diesem Jahr wieder darum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen; sowohl mit der  U 18 als auch mit der Buslinie 129 erreichen Sie uns bequem.

Am 12.11. hatten wir einen Ortstermin an unserer Schule mit dem Ordnungsamt, der Polizei und der MVG wegen der teilweise schwierigen Parkplatzsituation. Dieser wurde nach den Erfahrungen der letzten Jahre nötig!

Bitte folgen Sie als Autofahrer  den Anweisungen unseres Parkplatzdienstes und parken Sie platzsparend! Freundlicherweise unterstützen uns Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamtes während der Veranstaltung aktiv im Straßenbereich!


Ein literarischer Bericht zum Vermessungspraktikum der Klasse 10R/S 2015 von Tabea Hohendahl

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Nun herzlich willkommen an alle, die mich bereits kannten und ebenfalls an alle Neulinge. Der Bericht kommt mit einiger Verspätung, wie mir sehr wohl bewusst ist, doch dadurch, dass es diesmal bei der Ermittlung eines „Schreiberlings“ zu Komplikationen kam, hatte ich ein etwas weiteres Zeitfenster und jetzt kursieren, meines Wissens nach, sogar zwei Berichte, aber naja.

Zuerst einmal möchte ich klarstellen, das dieser „Bericht“ keine Alternative zu einer guten Lektüre über die Landschaftsvermessung ist, vor allem daher, da die Erwähnung dieser größtenteils wegfallen wird.

An alle, die noch nicht abgeschaltet haben: Willkommen zur zweiten Eröffnung!

Machen wir doch mal zu Beginn ein vorher-nachher-Bild, oder nein, lieber Dinge, die neu sind und erst seit der Klassenfahrt so sind.

1. Ich trinke Kaffee.

2. Ich habe ein (fiktive) Vorstellung davon wie sich Leute fühlen die von Verbrechern entführt wurden und

3. Ich weiß jetzt, dass eine Fahrt vom Duisburg Hbf. (mit regulären Zügen), inkl. Umsteigen, zum Schwarzwald etwa 8:00 Stunden dauert.

Wobei der letzte Punkt wohl nicht ganz so relevant für mein späteres Leben sein dürfte, außer ich suche erneut den Schwarzwald auf, was wiederum eine sehr gute Idee wäre, da die Landschaft dort einfach wundervoll, geradezu einem Märchen entsprungen ist.

Nun wenn bei ihnen jetzt die Frage aufgekommen ist, was genau ich mit meiner „fiktiven Vorstellung“ meinen könnte und wieso das relevant sein sollte, so will ich es ihnen erklären.

Als erstes, für die, die es nicht wissen, als Abschluss unseres Praktikums stand das Zeichnen der vervollständigten Karte auf dem Plan. Aus Einzelnen mehr oder weniger gut leserlichen Einzelstücken, die man im richtigen Maßstab nachzeichnete, entwuchs das vermessene Gebiet.

Jedoch zeichnet sich so etwas nicht von alleine; vor allem wenn man gerade noch damit beschäftigt ist die „Pergament-Zeichnungen“ (vergrößerte Karten Abschnitte zum nachzeichnen) für den gerade vermessenen Teil anzufertigen, kann man etwas unter Zeitdruck geraten.

Zunächst bestimmt man den Abschnitt und beginnt dann sich Stück für Stück vor zu- arbeiten, die gemessene Originalzahl muss erstmal mit dem auf der Pergament-Zeichnung angegebenen Maßstab multipliziert werden und dann wieder durch den Karten-Maßstab geteilt werden.

Bereits nach kurzer Zeit kann es passieren, dass einem von der Arbeit der Kopf raucht, dennoch muss man dranbleiben weil die Zeit drängt. Nebenbei darf man dann auch mal der einen oder anderen, irreführenden, Vogelstimmennachahmung lauschen und sonst ist es auch sehr lustig, z.B. wenn man einmal im „Virtual Barber Shop“ ist und sich die Haare schneiden lässt. Wen diese Erfahrung reizt, umsonst kann man den Barber Shop auf YouTube besuchen.

Ich jedenfalls hatte nach kurzer Zeit des Kartenzeichnens die Vision von einer Verbrecherbande die mehrere Hacker entführt hat, damit diese für sie arbeiten und in meiner Vision war es in genau so einem Raum wie unserem. Nicht, dass ich mich gefangen gefühlt hätte, also bitte keine falsche Auslegung meiner Worte und ebenso keine falschen Vermutungen über unseren Verbleib.

Als Autor, oder zumindest jemand, der einer werden will, ist es quasi meine „Pflicht“ starke Gefühlsregungen in Geschriebenem loszulassen, ja richtig loslassen, es sorgt dafür, dass man nicht irgendwann an solchen Dingen zugrunde geht. Ich habe sogar eine dort erstmals getroffene Person in die Handlung verstrickt, denn genauso wie man als Autor Gefühle in Geschriebenem verarbeitet, so bedient man sich eher unehrenhafter Weise auch an Biographien und Namen von Menschen, die man einmal kennengelernt hat, der Rest ist Fiktion. Damit hätten wir auch die Relevanz die diesen Punkt betrifft, vielleicht werde ich ja wirklich mal Autor und diese Geschichte ein Kassenschlager? Wer weiß das schon.

Aber nun zum letzten Punkt, „Ich trinke Kaffee“. Für Leute die mich nicht kennen wahrscheinlich keine große Sache, aber dürfte ich sie belehren? Bevor ich auf das Praktikum fuhr, war ich jemand von der Sorte, die entweder gar keinen Kaffee getrunken haben, oder etwas, dass man nicht wirklich als Kaffee bezeichnen konnte und nun stehe ich beim Einkaufen vor dem Kaffeeregal und Suche nach der billigsten Sorte, denn Kaffee ist teuer. Genauso wie Schokolade, Tee, Alkohol und Zigaretten, zählt auch Kaffee zu den, frei käuflichen Genussdrogen und die Leute, die diese Dinge produzieren sind gewiss nicht dumm, die wissen wie sie uns das Geld aus den Taschen ziehen, wobei es ja immer noch an einem selbst liegt.

Aber was nicht zu leugnen ist, die Preise für Zigaretten und Kaffee steigen immerwährend, knapp 5.00 Euro für eine Packung Bohnen Kaffee?

Meiner Meinung nach viel, aber ist ja nicht das erste Mal, dass sich irgendwer am Suchtverhalten der Menschen bereichert, nicht?

Mittlerweile habe ich sowohl Filter-, Instant-, Pad- und auch Korn-(koffeinfreier- oder auch einfach Malz-) Kaffee probiert. Am besten fand ich bis jetzt den Filterkaffee, am preiswertesten und auch wohlschmeckend den Malzkaffee, aber trotzdem bleibt es immer noch ein Kostenpunkt und dazu kam mir am heutigen Tag auch noch ein Gedanke.

„Die Schienen für unser zukünftiges Leben stellen wir heute!“,

dass dürfte die meisten Leser wohl eher weniger betreffen, aber ich halte es für ein sehr wahres Wort. Egal welche Art von Suchtverhalten wir uns in dieser Lebensphase aneignen, egal ob wir sie später bereuen oder nicht, es ist eine eigens getroffene Entscheidung.

Ich habe mich entschieden Kaffee zu trinken, weil er mir schmeckt und in manchen Situationen einen klareren und entfernteren Blick auf die Dinge zulässt, jedoch trinke ich ihn auch nur in Maßen. Selten komme ich an einem Tag auf 3 – Tassen, meistens sind es zwei, vielleicht auch deswegen weil über drei Tassen pro Tag dem Körper Wasser entziehen wie ich sehr wohl weiß.

So genug der ernsten Gespräche!

So ganz unter uns meine lieben Rundbriefleser, ich hege ja immer noch die (Verschwörungs-)Theorie, dass das Vermessungspraktikum dazu da ist uns (die Anderen und mich) zum Kaffee trinken zu bewegen, ein groß angelegtes Projekt um aus Jugendlichen „Erwachsene“ zu machen.

In den Pausen jedenfalls, wo man so ziemlich frei über seine Zeit verfügen konnte, hat es so Manchen immer mal wieder zum Wasser-tret-Becken gezogen, bei welchem man durch ein etwa knietief mit kaltem Wasser gefülltes Becken watet, es ist dazu da, die Durchblutung anzuregen. Andere wiederum gingen joggen oder spazieren, wieder Andere mussten ihren Diensten nachkommen und wie, mich z.B., gab es auch Manche, die einfach lesend vor dem Kamin hockten. Dieser brannte dank unseres Pyromanen und Kerberos glücklicher Weise fast immer, so dass es nie kalt war im Zeichenraum.

 Tabea Hohendahl, Schülerin der Klasse 10R/S


Rückblick: Ein interdisziplinäres Projekt: „Die Regentrude“

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Die Regentrude

Foto Natascha TöppEine außergewöhnliche Musikerin erarbeitet mit ihrem Flötenorchester eine multimediale Version von Theodors Storms „Die Regentrude“ an der Mülheimer Waldorfschule

Von Thorsten Töpp

Wie sie das mache, dass selbst Grundschüler so gut intonierten, habe ich Ulrike Pfeiffer-Stachelhaus einmal gefragt. “Blicke, Anschauen”. Was das genau bedeutet, erfuhr ich im Laufe der Zusammenarbeit mit Ulrike und ihrem Blockflötenorchester. Ulrike hat das Orchester vor einigen Jahren mit ihren besten Schülern entwickelt. Zurzeit musizieren 16 Mädchen und Jungen zwischen 13 und 22 Jahren miteinander. Einige der Mädchen kennt Ulrike schon seit der Kindergartenzeit, junge Frauen, die sich jetzt aufs Abitur vorbereiten.

Ich schlug Ulrike vor, Musik zu schreiben und diese mit einer Rezitation von Theodors Storms “Regentrude” zu verbinden. So ein Stück richtet sich weniger alsstory, eher auf einer tieferen Ebene an Jugendliche und junge Erwachsene. Denn es ist die jugendliche Maren, die den Mut, die Klarheit und Entschlossenheit hat, durch ihren Gang in die Unterwelt das Gleichgewicht der Naturkräfte wieder herzustellen.

Sommer 2014, ich lade das Orchester zum Platzhirsch-Festival nach Duisburg ein. Das neue Szenefestival, bei dem ich mitorganisiere, fällt durch großen stilistischen Reichtum auf. Dennoch sind meine Kollegen skeptisch, ein Blockflötenorchester? Doch als Marie mit Isabel und Lilly virtuose Barocktrios vorträgt, Pachelbel musikalisch durchdacht erklingt, die Flöten sogar Lloyd-Webber-Tunes knackig präsentieren, sind alle Zweifel verflogen. “Nächstes Jahr hier die Regentrude!”, behaupte ich kühn.

Oktober 2014, ich gehe zum ersten Mal zu einer Probe und bin baff: statt neugierigem “Hey, du bist also der Komponist!” verunsichertes Schweigen. Mir war nicht klar, dass ich in einen geschützten Raum einbreche. Ulrike rettet mit Tatkraft: “Jetzt erst mal die Ouvertüre!”. Endlich hat jeder etwas zu tun, die Atmosphäre wird lockerer. Ulrike wirft die Arme hoch und mahnt die Musiker zu mehr Ausdruck. Am liebsten würde sie das Saaldach wegfegen und die Musik ins Freie schicken. Auch an der Körperhaltung wird gearbeitet: „Entknotet euch!“, sagt sie besonders den Mädchen, die gern mit verschränkten Beinen dastehen. Wird rhythmisch unpräzise gespielt, lässt sie Passagen skandieren. Lachkrämpfe werden tapfer unterdrückt. Und als es musikalisch zu fließen beginnt, erzählt Ulrike von einem Urlaub in Irland, wo sie unter einem Wasserfall badete. „Stellt es euch vor, so muss das klingen.“ Ich beginne zu begreifen, warum die jungen Leute ihre Orchesterleiterin bedingungslos lieben.

Die Schauspielerin Angela Noack wird den Part der Erzählerin übernehmen. Kunstlehrererin Ebru Ruhsen Yapca schlägt vor, mit Schülern Illustrationen zu gestalten. Diese sollen dann über dem Orchester projiziert werden und den Handlungsverlauf begleiten. Und wie wäre es, wenn die jungen Künstler während des Stücks live malten? Über eine Kamera auf die Leinwand geworfen? Angela verspricht, sich nach technischen Möglichkeiten im Theater umzuhören. Wir legen den Premierentermin fest: Johannifeuer 2015.

März 2015, Ulrike und ich fragen, ob alle bereit wären, eine CD-Aufnahme der Regentrude zu machen. Einstimmig angenommen. Aber es ist noch viel Arbeit. Denn Aufnahme und Herstellung müssen vor der Premiere sein! Jörn Nettingsmeier, unser Tontechniker, will den Saal kennenlernen. Ebru zeigt uns erste Illustrationen. Wunderbar zart, andeutend, lassen sie viel Raum für die eigene Vorstellung. Sie arbeitet inzwischen mit 5 Schülerinnen der 10. und 11. Klassen. Grafiker Dirk Uhlenbrock will sie für die Layouts der CD und des Promo-Materials nehmen. Mit Dirk  entscheiden wir uns für eine kunststofffreie Ausstattung.

Extraproben. Für Maximilian und Noah, die beide gerade ihr Achtklassspiel hinter sich haben, eine besondere Belastung. Ulrike besteht aber auf dem Notwendigen. „So etwas macht ihr nur einmal im Leben!“

30.5., Aufnahmesession! Ouvertüre Anfang, erste Krise. Sopransolistin Lilly lässt sich vom Vibraphon verunsichern. Ulrike bemerkt die hochgekochte Anspannung und bittet um 5 Minuten Pause. Lilly fasst sich und spielt den Rest der Session wie ein Profi.

Nun zeigt Jörn, dass er nicht nur ein fabelhafter Techniker, sondern der geborene Pädagoge ist. Ohne große Worte lässt er seine fachliche Meisterschaft erkennen, trifft den richtigen Ton und sorgt für angstfreies Musizieren. „Keine Angst vor den Griffwechseln“, ruft er bei schwierigen Solopassagen hinein, „der Raum trägt dich.“ Bei bitonalen Stellen: „Hört nicht auf das Gewusel, spielt euren Stiefel.“ Es wirkt und Ulrike strahlt: „So gut haben wir das noch nie gespielt!“ Immer gelöster wird die Atmosphäre, das letzte Stück, ein fröhlicher Hochzeitstanz, braucht gerade mal zwei Takes, dann ist Jörn zufrieden, 21 Uhr, Ulrike bestellt Pizza. Nach 9 Stunden konzentrierter Arbeit kein Murren, kein erschöpftes Jammern, im Gegenteil, Helena und Elisa zeigen Tanzschrittchen, überall fröhliche Stimmen. Drei Tage später geht das Master ans Presswerk.

12.6. Pia und Katja haben die langen, intensiven Proben vermisst. Ulrike spielt Jörns Mix vor. So professionell klingt das? Und so gut zusammen? Intuitiv spüren sie, wie ihre Herzen zusammengewachsen sind.

Endproben. Die jungen Malerinnen üben, ihre Bilder genau zur Musik zu malen. Tarek und Aad übernehmen die Einrichtung von Beamer und Kamera, ich kann die Verantwortung komplett abgeben. Wir verabreden Stellen, an denen die Musik die Rezitation unterbricht und es sind kleine Soli zu vergeben. Alle sind zunächst verlegen, Teenager sind Gruppenwesen. Helena atmet schließlich durch: „Ok., ich mach´s.“ Arnold Schönberg fällt mir ein: „Mut ist, das zu tun, wovor ich eigentlich Angst habe.“

Uns ist immer klarer geworden, wie wichtig es für die jungen Leute ist, angeschaut zu werden. Oft reicht ein kleiner Blick. Ulrike hat ohnehin immer ein offenes Ohr, bietet vertrauliche Gespräche an und weiß um jedes Orchestermitglied, kennt familiäre Hintergründe und Probleme. So wollen wir für jede und jeden eine persönliche Karte schreiben, die ausdrückt, was sie oder ihn besonders machen. Und wir gestalten mit Hilfe meiner Schwester Natascha, die die Session fotografiert hat, ein Fotobuch. Denn auch sie hat genau hingesehen, typische Gesten und Blicke eingefangen.

25.6, „Die Regentrude“  geht zum ersten Mal über die Bühne. Alle sind aufgeregt, aber es ist eine freudige Aufregung, jetzt zeigen wir endlich, woran wir so lange und so intensiv gearbeitet haben! Alle sind in Konzertkleidung, ein wahrhaft festlicher Anblick. Der Saal ist rappelvoll. Es geht los. Angela hat das Publikum schnell im Griff. Beim rasant-virtuosen Feuermann halten die Leute den Atem an. Helena, zwar nervös, spielt aber ihre Melodie wunderschön aus. Kurzer Blickkontakt, Lächeln, Daumen hoch. Die Malerinnen zaubern in 4 Minuten eine karge Weidenallee auf die Leinwand. Hinab in die Unterwelt, ferne schrille Schreie, atonale Fortschreitungen, gestrichene Becken. Maren geht unbeirrt durch diese bedrohliche Welt, ebenso mutig wie Katja, die gleich ein schwieriges Solo hat. Schließlich der fröhliche Schlusstanz, gelöst in dem Wissen, etwas Außerordentliches geleistet zu haben. Riesenapplaus, 30 Menschen halten sich an den Händen, verbeugen sich.

Hinter der Bühne bittet Ulrike alle, einen Kreis zu bilden. „Das war das Schönste, was ich je gemacht habe!“, sagt sie bewegt.  Die Präsente werden verteilt, neugierig lesen alle ihre Karten. Elisa, überrascht: „Ihr habt euch ja voll viel gemerkt!“ Das Fotobuch löst Heiterkeit aus, man hält sich gegenseitig besonders witzige Momente unter die Nase.

26.6., Premierenfeier in Ulrikes Garten. Es wird ein wunderschöner Abend, die Jugendlichen verströmen grenzenlose Energie. Noch lange hallen die eiligen Stimmen und das freudige Gelächter durch den Nachthimmel, bis der erste Regen uns hineintreibt.

16.8., Platzhirsch 2015! Tarek und Aad kommen schon vormittags, kennen ihren Job. Noah und Maximilian wollen helfen. Schließlich ist alles bereit, 17 Uhr Showtime, die elektrische Spannung vor der Premiere ist einer normalen Aufregung gewichen. Doch auf der Bühne ist mit einem Mal wieder die enorme Intensität da. Nochmals gesteigert, freier. Beim Feuermann blasen die Flöten mich fast von der Bühne. Angela liest nicht nur, sie kriecht in die Figuren hinein. Annika spielt ihr Solo auf den Punkt.

Ich werde die Zeit mit Ulrike und den Jugendlichen als die emotional berührendste Bereicherung meines künstlerischen Daseins im Herzen behalten. Sie haben mich verändert, die Jungen und Mädchen, ich fühle mich offener und sehe der Welt etwas freundlicher entgegen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, jedem und jeder einzelnen.

Nochmal Schönberg, im Vorwort zu seiner Harmonielehre: “Dieses Buch habe ich von meinen Schülern gelernt.”

Kontakt bei Interesse an einer Aufführung: thtoepp@arcor.de

http://www.platzhirsch-duisburg.de/die-regentrude

Soundtrailer: www.alla-breve-verlag.de/cds.html

Ungekürzte Version des Textes finden Sie hier.