Das Aufnahmeverfahren
Für jedes Kind gibt es einen ganz besonderen Moment zum Ende seiner
Kindergartenzeit: ich werde zum ersten Mal als "Schulkind" angesprochen.
Dieses Wort wirkt für die Kinder nicht selten wie ein Zauberwort. Die
Reaktionen sind durchaus unterschiedlich: manche werden beflügelt, die
Vorfreude wächst, sie bekommen "Antennen" für alles, was mit Schrift
oder Zahl zu tun hat.
Manche Kinder reagieren mit Ängstlichkeiten, sie würden gern noch
einmal von vorne im Kindergarten anfangen, Mutter am liebsten unter den
Rock kriechen.
Viele Varianten im Zwischenbereich sind denkbar und auch erlebbar.
Nun wäre es ideal, wenn die Eltern und Erzieherinnen im Kindergarten
individuell an jedem Kind den besten Moment für seine Einschulung
ablesen könnten, von Seiten des Gesetzes ist aber anderes vorgesehen
und wir müssen es handhaben.
Voraussetzung
Wir sind eine Schule für "normal" begabte Kinder und Jugendliche. Wir
besitzen keine Förderstufe. Möglichkeiten der Entwicklungsförderung
können wir ausschließlich im Rahmen des pädagogischen Konzeptes und des
Lehrplans der Waldorfschulen (als allgemein bildende Schule) bieten.
Wir arbeiten zusammen mit dem Verein zur Integration und Entwicklungsförderung IGEL, der in unserer Schule angesiedelt ist.
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Aufnahmeverfahren der Kinder